Jeden Herbst fällt das Laub – und viele Gartenbesitzer sehen darin vor allem Arbeit. Dabei ist Herbstlaub ein wertvoller Rohstoff: Richtig behandelt wird daraus nährstoffreicher Kompost oder eine schützende Mulchschicht. Wir zeigen, wie Sie das Beste daraus machen.
Laub auf dem Rasen entfernen
Auf dem Rasen sollte Laub nicht liegen bleiben, denn es erstickt die Grasnarbe und begünstigt Moos und Pilzkrankheiten. Ein letzter Durchgang mit dem Rechen oder Laubbläser vor dem Winter hält den Rasen gesund. Auf Beeten und unter Sträuchern darf das Laub dagegen liegen bleiben – es schützt den Boden und kleine Tiere.
Laub richtig kompostieren
Nicht jedes Laub verrottet gleich schnell. Obst- und Ahornlaub zersetzt sich schnell, während Walnuss-, Eichen- und Buchenlaub deutlich länger braucht. Diese Blätter am besten schreddern und mit Rasenschnitt oder Küchenabfällen mischen, damit der Kompost nicht zu sauer wird.
Welches Laub ist problematisch?
Walnusslaub enthält hemmende Stoffe und sollte nur in kleinen Mengen kompostiert werden. Krankes Laub (z. B. mit Pilzbefall) gehört nicht auf den Kompost, sondern in die Biotonne – so vermeiden Sie, dass sich Erreger im Garten ausbreiten.
Alternativen zum Kompost
- Laub als Mulch: Eine Schicht Laub unter Hecken und Sträuchern schützt den Boden und dient Igeln als Winterquartier.
- Laubsack / Biotonne: Für große Mengen bieten viele Kommunen im Lahn-Dill-Kreis Laubsäcke an.
- Laubhaufen für Tiere: Ein stiller Gartenwinkel mit Laub ist ein wertvoller Rückzugsort für Igel und Insekten.
Tipp vom Profi
Schreddern ist der Schlüssel: Gehäckseltes Laub verrottet in wenigen Wochen statt in Jahren und braucht im Kompost deutlich weniger Platz.
Fazit
Herbstlaub ist kein Abfall, sondern ein Geschenk für den Garten. Wer es richtig einsetzt, gewinnt wertvollen Kompost und schützt zugleich Boden und Tiere. Wenn Sie die Laubentsorgung abgeben möchten, übernimmt Adams Garten das Einsammeln und fachgerechte Entsorgen in Ehringshausen, Wetzlar, Gießen und Umgebung.