Ein eigener Kompost ist die einfachste Art, Garten- und Küchenabfälle in wertvolle Gartenerde zu verwandeln. Richtig angelegt, liefert er kostenlosen Dünger und verbessert den Boden nachhaltig. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie einen Kompost anlegen.
Der richtige Standort
Der Kompostplatz sollte halbschattig und auf offenem Boden liegen, damit Regenwürmer und Mikroorganismen einwandern können. Ein windgeschützter Platz verhindert das Austrocknen. Achten Sie auf ausreichend Abstand zum Nachbarn – das sorgt für ein gutes Miteinander.
Kompost richtig schichten
Die klassische Schichtung lautet: unten grobes Material wie gehäckselte Äste für die Belüftung, darauf wechselweise feuchte Grünabfälle (Rasenschnitt, Gemüsereste) und trockenes Material (Laub, Häcksel, Pappe). So entsteht ein ausgewogenes Verhältnis aus Stickstoff und Kohlenstoff.
Was darf auf den Kompost?
- Geeignet: Rasenschnitt, Laub, Gemüse- und Obstabfälle, Kaffeesatz, Eierschalen, gehäckselte Äste, Pappe.
- Ungeeignet: gekochte Speisereste, Fleisch, kranke Pflanzenteile, behandeltes Holz, samentragendes Unkraut.
Pflege und Reife
Etwa alle zwei bis drei Monate sollten Sie den Kompost umsetzen – das bringt Sauerstoff in die Mischung und beschleunigt die Rotte. Nach sechs bis zwölf Monaten entsteht dunkle, krümelige Komposterde, die sich ideal zum Düngen und Bodenverbessern eignet. Mehr zum Einsatz finden Sie in unserem Ratgeber zur Rasendüngung.
Tipp vom Profi
Ein Thermokomposter oder eine Holzkonstruktion hält die Wärme besser und beschleunigt die Rotte spürbar. Wer Platz sparen will, greift zum geschlossenen Schnellkomposter.
Fazit
Ein gut gepflegter Kompost ist der einfachste Weg zu gesundem Boden und kräftigen Pflanzen – ganz ohne chemischen Dünger. Wenn Sie Hilfe beim Anlegen oder Umsetzen wünschen, ist Adams Garten in Ehringshausen, Wetzlar, Gießen und Umgebung für Sie da.